Achim Bertenburg

Achim Bertenburg (geb. 1954 Solingen, BRD) ist Maler. Seine Bilder sind Ergebnisse oft langwieriger Prozesse, bei denen immer wieder Farbe auf- und abgetragen wird. Er nähert sich auf diese Weise einer gegenständlichen Welt an und entfernt sich dann wieder von ihr. Auch das Betrachten dieser Bilder entspricht diesem Vorgang - sie wirken zunächst abstrakt, dann meint man etwas Konkretes zu sehen. Aber je länger man hinschaut, desto weniger bleibt davon übrig. Die Arbeiten ähneln unscharfen Fotografien, auf denen man dokumentierte Vergangenheit versucht wiederzufinden. Insofern bewegen sie sich in den Zwischenbereichen der menschlichen Wahrnehmung: zwischen Wachen und Schlafen, Erinnern und Nichterinnern, Erkennen und Nichterkennen. Manche dieser Gemälde, gerade diejenigen, die Landschaftsansichten ähneln, erinnern an Werke der französischen oder amerikanischen Romantik. In seinen neueren Arbeiten gewinnt der Abtrag der Ölfarbe mit der Schleifmaschine eine größere Rolle. Bertenburg legt so auf gewaltvolle Weise frühere Zustände der Bilder, übermalte Farbschichten, die fragmentweise aufscheinen, frei.

Arbeiten

CV

Ausstellungen

2019
Galerie Bugliese-Levi, Berlin (Oktober)

2018
Final Cut. Galerie K´

2014
See the Sound. Künstlerhaus Göttingen
Hudson Breaks, Galerie für Gegenwartskunst, Bremen

2013
Deep Light. Städtische Galerie, Gdansk, Poland

2012
wissen glauben. Produzentengalerie, Hamburg
Bertenburg und Carrière. Kunsthalle Bremen (Katalog)
Kaponier. Kunstverein Vechta

2011
Bertenburg. Weserburg / Museum für Moderne Kunst, Bremen

2008
Fluss. Malerei und Video, Kunstverein Ruhr, Essen
Sehkraft. Galerie für Gegenwartskunst, Bremen

2005
Kanu. Bertenburg, Korpys / Löffler, Galerie für Gegenwartskunst, Bremen

2004
Dream and Deed. GAK Satellit 3, Goethe-Institut Mumbai

1998
Achim Bertenburg und Horst Müller. Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen

1997
Malerei. Kunsthalle Bremerhaven
Kunstverein Unna

1996
Galerie Cornelius Hertz, Bremen

1995
Galerie januar e.V., Bochum

1994
Galerie Gruppe Grün, Bremen (mit Achim Bitter)

1993
Galerie Marré & Dahms, Essen

1992
Künstlerhaus Bremen (mit Michael Lapuks)1990
Galerie Marré & Nautsch, Essen

Ausstellungsbeteiligungen

2019
Bildersprachen, Syker Vorwerk
Galerie Bugliese-Levi, Berlin (Oktober)

2018
Final Cut. Galerie K´

2019
Almost nothing. Galerie Pugliese-Levi, Berlin

2018
2y 2m 2y. FAQ, Bremen

2017
Alles oder Immer. SchauFenster – Raum für Kunst, Berlin

2016
Die unbestimmte Form. Galerie K’, Bremen

2015
Enlight my Space. Kunsthalle Bremen

2014
See the Sound. Künstlerhaus Göttingen
Hudson Breaks, Galerie für Gegenwartskunst, Bremen
Künstlerräume. Weserburg / Museum für Moderne Kunst, Bremen
Blanks. Galerie K’, Bremen
Collabs. Kunstpavillon Kreuzberg, Berlin
Simsalabim. Produzentengalerie Hamburg, Hamburg
Bertenburg, Prangenberg, Modersohn. ph-projects, Berlin

2013
Paula Modersohn Becker Kunstpreis. Große Kunstschau, Worpswede (K)

2012
8 Stunden 27 Minuten. Gleishalle Güterbahnhof, Bremen (K)
899 km. Traklhaus, Salzburg (K)

2011
Accrochage. Galerie für Gegenwartskunst, Bremen
... Außer Haus ... Zeitgenössische Farbmalerei, Kunsthaus Stade (K)

2010
Gazing into the stars / Sterne sehen. Riga Art Space, Riga

2009
Spring. Gleishalle, Güterbahnhof Bremen (K)

2008
Out Of Time. Weserburg / Museum für Moderne Kunst, Bremen
AquarellHappening. Kunstverein Tux, Austria
Vertrautes Terrain. ZKM, Karlsruhe (mit Korpys / Löffler)

2007
Searching for an Ideal Urbanity. Akademie Schloss Solitude, Stuttgart (mit  Korpys / Löffler)

2005
Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen.
25 Jahre Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen

2000
Bremer Konzepte. ART STUDIO 1, Deinste
Art radionici Lazareti. Dubrovnik, Croatia

1997
1000 Jahre Danzig. Akademie Gdansk, Poland

1993
Stationen. Mathildenhöhe, Darmstadt
Einschnitt. Emschertalmuseum Herne

1992
Aus Deutschland. Kunsthalle Kaliningrad, Russia

1991
Windfall. Seamens´s Mission. Glasgow, Scotland
Bergische Kunstausstellung. Museum Baden, Solingen