Saskia Senge

In Saskia Senges ( geb. 1985, Gifhorn, BRD) Werk gehen Form und Bedeutung auf verschiedene formale und allegorische Daseinsformen zurück, die von Gebrauch, Handel, Erinnerung und Massenproduktion bestimmt sind. Die Spannung zwischen Repräsentationssystemen und persönlichen Erfahrungen steht im Zentrum ihrer Arbeit. Saskia Senge untersucht, wie sich unterschiedliche Arten von Bedeutung verlagern, wie sie sich auf Objekte übertragen oder von ihnen trennen lassen und wie sich Komplexität für unsere Sinne unmittelbar erfahrbar machen lässt. Ihre Arbeiten gleichen oftmals einer abstrakten Syntax oder einem Code, der mit jeder Neukombination des verfügbaren skulpturalen Vokabulars eine neue Bedeutung erfährt. Saskia Senge erkennt in jeder dieser Manifestationen lediglich eine mögliche Variante unter vielen. So stellen ihre Skulpturen idiosynkratische Prozesse dar, die sich in eine bereits vorhandene Kette materieller Umwandlungen und symbolisch aufgeladener Transformationen einfügen.

Arbeiten

Latency
Slices of Life
ASICS
If you think about...
Cheese
Cha Cha Cha
Ding
Engaged in certain types of abilities
Null/Oh

Latency ist der Zeitraum, der zwischen einem Ereignis und einer Reaktion eintritt. Dabei kann die Aktion verborgen sein und sich erst durch die Reaktion zeigen. LATENCY war eine Kooperation mit dem Ingenieur Stefan Hübner und tauchte im September 2021 das Künstlerhaus Sootbörn in einen Dämmerzustand. Das gedimmte Licht wurde immer dann aufgeweckt, wenn ein Flugzeug startet und über das Künstlerhaus fliegt. Der Moment der Helligkeit ist plötzlich. Das Dimmen ist weniger abrupt. Eine Zeit lang fällt das Rückfallen in den Dämmerzustand kaum auf. Wenn ein Flugzeug auf der benachbarten Startbahn jedoch abhebt, spätestens aber alle 10 Minuten, wird das Licht aprupt aus dem Dämmerzustand hochgefahren. Danach wird es über einen Zeitraum von sieben Minuten wieder mehr oder weniger kontinuierlich abgedimmt.

 

Annette Hans
Nachwort zur Finissage der Ausstellung Facing the Desert im Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg 2021

Angela Anzi, Nicl Barbro, Saskia Senge, Gesa Troch und Torben Wessel haben die Wüste als Ausgangspunkt ihrer gemeinsamen Ausstellung gewählt. Von hier aus gesehen ein komplexes Bild von Öde und Brachlandschaft, von freiwilligem Rückzug und Isolation aber auch erzwungener Verlorenheit und endloser Ausdehnung, in der alle Bezugspunkte abhanden kommen. Menschenleer und aus westeuropäischer Perspektive unbewohnbar, ohne Orientierung, ohne Gegenüber und ohne Sprache versinnbildlicht die Wüste oftmals einen Ort, an dem Mensch auf sich selbst zurück geworfen wird: in Abwendung von einem problematischen Hier und Jetzt, in einer positiven oder negativen Sensibilisierung der Wahrnehmung des Selbst. Die Wüste ist ambivalent. Katastrophe und Hoffnungsträger, wie die Pandemie. Der Heilige Antonius ging in die Wüste um Gott zu finden, fand aber Dämonen.

Die Ausstellung taucht das Künstlerhaus Sootbörn in einen Dämmerzustand. Das gedimmte Licht wird immer dann aufgeweckt, wenn ein Flugzeug startet und über das Künstlerhaus fliegt. Der Soundtrack im Foyer verbindet Flugzeug- und Wüstengeräusche, Popcornkauen, Ambient und das Homeoffice. Beide verbinden das Innen und das Außen und erweitern die Künstlichkeit und die vermeintlich natürliche Logik des Ausstellungsraums (hell ausgeleuchtet und fokussiert) in eine heterotopische Ortlosigkeit. In sie dringen Zeichen und Signale ein.

Diese Ausstellung ist rhythmisch. Der Soundtrack „present present absent (bonus track)“ von Torben Wessel und Saskia Senge dringt vom Foyer bis in den Ausstellungsraum. Er ist immer dann zu hören, wenn Angela Anzis Skulptur still ist. Der Soundtrack setzt die Stimmung und die Zeitlichkeit. Diese entsteht weniger im Sinne konkreter Information als durch das klangliche Versetzen an oder entfernte Aufrufen von Orten und Ereignisse. Ein Soundtrack für einen Film ohne Film, der sich in sich selbst stülpt und Popcorn kauend zum Beobachter seiner selbst wird. In den Soundtrack drängen sich Quietschen und Magenknurren und ein gelegentlicher Rülpser. Sie kommen aus einer Monster Energy-Dose, die eine der beiden Protagonistinnen von Saskia Senge in der Hand hält und mit denen man in den Raum eintritt. Diese verdaut physisch, die andere Protagonistin, beide sind Schaufensterpuppen, psychisch: in ihrer Hand hält sie ein Buch von Maurice Blanchot mit dem Titel „Warten / Vergessen“. Rechts daneben flackern Farbfelder über LED-Panels. Geht man an ihnen vorbei, ist kaum etwas Konkretes zu erkennen. Die Hauptinformation der Videoarbeit von Torben Wessel mit dem Titel „hneba“ ist zunächst, dass etwas geschieht bzw. in Bewegung ist, sich Einzelteile zu etwas zusammen-zufinden versuchen. Dann beginnt Angela Anzis Keramik zu flöten. Laut, rhythmisch. Elektronisch gesteuert spielt der angeschlossene Lüfter alle 8 Minuten verlässlich die immer gleichen Töne. Dazwischen klackert der Lüfter wie ein Herz-schlag, durch das Flexrohr wird Luft gepumpt und es bewegt sich im selben Rhythmus, technisch und organisch zu-gleich. wobei organisch hier auch an das Menschen-innere denken lässt. Weder Soundtrack noch Magenknurren sind jetzt zu hören. Dann wird es wieder still und die anderen Geräusche werden wieder hörbar. Der andere Rhythmus der Ausstellung ist der Wechsel zwischen hell und dunkel. Die Arbeit „Latency“ ist eine Kooperation zwischen Saskia Senge und Stefan Hübner. Wenn ein Flugzeug auf der benachbarten Startbahn abhebt, spätestens aber alle 10 Minuten, wird das Licht hochgefahren. Danach wird es über einen Zeitraum von sieben Minuten wieder mehr oder weniger konti-nuierlich abgedimmt. Der Moment der Helligkeit ist plötzlich. Das Dimmen ist weniger abrupt. Eine Zeit lang fällt das Rückfallen in den Dämmerzustand kaum auf, dann wird es wieder merklich evident. Latency ist die Zeit, die zwischen einem Ereignis und einer Reaktion eintritt. Ich bin versucht hier weniger die Reaktionszeit des Lichts als meine eigene gemeint zu sehen. Das Licht wird aufgeweckt, ich aber auch. Meine Betrachtungsrhythmen und meine Aufmerksamkeit wandeln sich.

Am Ende des Raums, schräg gegenüber von den beiden Schaufensterpuppen lehnt Nicl Barbros Skulptur „swing-high“ an der Wand. Sie sieht aus wie eine Saloontür: zwei Schwingblätter, die nur einen Teil der Öffnung verdecken. Diese Türblätter sind geschnitzt und blicken in den Raum wie zwei Augen. Der Türrahmen, in dem sie hängen, ist eigentlich ein verbundenes Stelzenpaar. Die Holzpantoletten und die papiernen Beinstulpen suggerieren ihre Benutzung und eine genau festgelegte menschliche Präsenz, nutzbar sind sie aber natürlich nicht, schon deshalb, weil sie in der Doppel-funktion als Türrahmen statisch sind. Auch die Saloontür öffnet sich nicht, in beiden liegt eher die Potenz einer Dynamik, die ins Ungewisse führt und auf Widerstände trifft: auf Material, auf Wände, auf Ängste. Diese ambivalente Latenz ist auch Teil von Gesa Trochs „Hold On - Let Go (Ambivalent Feelings)“. Die Silikonabformungen von Computer-tastaturen, die über zwei Plexischeiben drapiert sind, legen nahe, diese als Screens zu verstehen. Sie sind mit Glasfarbe blurry und in repetitiven Schleifen bemalt. Informationen, sind hier keine zu finden, eher auf Hanne Darboven und Andere ver-weisende Referenzen, die wiederholende Bürotätigkeiten von Frauen in den 1960er und 70er Jahren in ihren Arbeiten aufgegriffen haben. Konkrete Spuren von Zeichen finden sich nur auf den Tastaturabformungen, die Gesa Troch als potentielle Endlosschlange ebenfalls aneinander gereiht hat. Einerseits weil diese klar als Gegenstand zu erkennen sind, andererseits aber auch, weil sich Buchstaben, Zahlen etc. auf einigen zumindest deutlich zeigen. Im Verlauf der Abformungsarbeit aber sind sie nach und nach unsichtbar geworden und die Tastaturen um ihr kommunikatives Beziehungspotential entleert. Die Plexiscreens hängen statisch an Metallbändern von der Decke. Das wirkt auch vielleicht deshalb so eindrücklich, weil die Silikontastaturen so erschlafft sind. Das Gewicht des Silikons und implizit das Gewicht von Arbeit, digitaler Kommunikation, Isolation und Körpernegation drücken einen Screen in Schieflage.

Von rechts seufzt mir eine zweite Schnitzarbeit von Nicl Barbro zu. Oder sie schreit, in jedem Fall steht das Gesicht Kopf. Anders betrachtet grinst mir das maskenartige Kippbild comichaft und leicht schizophren zu. Der Energydrink rülpst und knurrt immer noch.
Mit mehr Abstand betrachtet, lassen sich hin und wieder Gesichter in Torben Wessels Videoloop erahnen, vordergründig erscheint aber noch immer eine Masse von verschwommener Information aus Farbwolken und verpixelten Formen. Wessel hat neuronale Netzwerke trainiert, Bilder von gähnenden Menschen zu erkennen und selbst zu produzieren. Diese Bilder hat er anschließend nach Form und Farbe sortieren und als neues fortlaufendes Bild entstehen lassen. Die kontinuierliche Flut der Information, ihre Ablenkungs-, Ordnungs- und Kontrollprinzipien rastern sich auf bis zur Unkenntlichkeit und generieren darin ihre selbstbezügliche Notwendigkeit, die Mark Fisher als Zustand von Anxiety benennt. Das Video „hneƃā “ verkehrt diesen in ein Dauerdämmern aus Gähnen und Gähnen und noch mehr Gähnen. Während Torben Wessel an seinem Video arbeitete, wurde bekannt, dass Amazon ebenfalls ein neuronales Netzwerk mit Gähnen trainiert hat. Es wird in der Mitarbeiterüberwachung eingesetzt und somit das Gähnen zurück in den Zwang zur Produktivität überführt.
Die „Jet / Lag“ betitelten Schaufensterpuppen von Saskia Senge tragen Schlafmasken und das, was Saskia horizontale Kleidung nennt. Um die Hälse liegen Nackenhörnchen, damit es sich auch im Vertikalen ohne Nackenstarre schlafen lässt. Ihre Beinhaltung ist eigentlich auf Bewegung ausgelegt. Schaufensterpuppen repräsentieren in der Regel stillgestellte Belebtheit, die hier durch Keile, Türstopper und die fragile Standsituation in eine unsichere Stasis gerückt wird. Die beiden Puppen sind anwesend und abwesend zugleich. Ihrer Umgebung durch die Schlafmasken entrückt sind es vor allen Dingen die Accessoires, die sie zu Protagonistinnen werden lassen. „Jet / Lag“ verweist auf Eingriffe in die inneren Rhythmen des Körpers und verschobene Zeitlichkeiten - durch Energy Drinks und durch das Warten auf Ankunft an einem anderen Ort, um aus der Distanz oder aus dem Vergessen eine neue Nähe im Erinnern zu finden, wie Blanchot beschreibt. Noch aber stehen die Zeichen auf Schlaf. Obwohl die Skulptur „Ventilation“ von Angela Anzi erneut zu pfeifen beginnt. Zwei keramische Körper erzählen von einer rhythmisch wiederkehrenden Potenz. Ist es oft Anzis

eigener Körper, der ihre Objekte aktiviert, ist es hier gerade der automatisierte Prozess und das unerwartete los Tönen, in dem sie sich realisiert. Die Objekte liegen im Raum wie Steine. Der Schlauch und seine pulsierenden Bewegungen steht im vermeintlichen Widerspruch zu ihrer Statik. Das eine Objekt regelmäßig tönend, das andere still und wartend.

„Facing the desert“ ist als Gruppenausstellung hoch interessant. Der mäandernde Rundgang ist von Zeichen und Signalen bestimmt, vom gemeinsamen Tönen und Übertönen, das gleichzeitig ein Rufen nach Reaktion ist. Sie entwickelt sich weniger narrativ anhand der einzelnen Arbeiten als in der Leere, in der sie sich gemeinsam verorten und das Zusammenzählen von eins zu eins zu eins zu eins zu eins macht fünf verhindern. Je nach Licht- und Klangsituation verändert sich die Wahrnehmung maßgeblich. Die gesellschaftliche Trägheit, die vielleicht überhaupt nur die Wüste als Chance wahrnehmen kann, zerfällt in einzelne Komponenten, ohne den Halt aneinander zu verlieren und verkehrt so die Trägheit in eine fortwährende latente Potenz.

 

 

Das alles sind Slices of Life: ein Basecap auf dem Amazon steht, ein Feuerzeug, ein Mega-Pilz aus Mario-Land, ein Energydrink in der Dose. Mag sein, dass es sich um ein entfremdetes, verformtes, vielleicht sogar falsches Leben handelt. Allerdings gibt es kein anderes in einer entfremdeten, verformten, vielleicht sogar falschen Welt. Diese Dinge sind trist, aber auch einziger Trost. Aufgesammelt und aufgereiht als Relikte eines falschen aber doch einzigen Alltags, sind sie wie ein Eintrag im Tagebuch. Um Relikte zu sein sind sie noch zu sehr Teil dieser Wirkllichkeit, sind sie zu gegenwärtig. Sie lassen sich noch nicht von dieser gegenwärtigen Welt lösen. Sie sind mit ihr identisch. Wenn sie sich etwas abzulösen beginnen, leicht Vergangenheit geworden sind, lassen sie sich besser betrachten.

Saskia Senge hat sechs unterschiedliche Modelle ASICS Turnschuhe in einer übersättigten Kaliumaununlösung eingelegt. Die Flüssigkeit ist kristallisiert, hat auf diese Weise ein Eigenleben entwickelt hat die Schuhe überwuchert. Als Produkte einer industriellen Gesellschaft verweisen sie so auf einen Zustand jenseits der jetzigen Welt. Ob postapokalyptisch oder utopisch bleibt dabei offen. Der Preis orientiert sich an der unteren Skala bei Auktionen erzielter Preise für Designerturnschuhe.  

Die aus Tetrapack gefalteten Herrenhemden haben den Charakter von Modellen. Die Hemden sind mit Streifen, Palmen oder einer Krawatte versehen. Es sind (beinahe) identische Modelle, die nicht verwendbar sind. Modellhaft sind auch ihre Namen: Palm trees, Office, Not this one, That one. Ihre Namen verweisen dabei auf beliebte, abgenutzte Sprachbilder. Ihr künstliches Material ist ambivalent. Es gehört zugleich dem Bereich der Umweltverschmutzung an und ist doch schön. Wahrscheinlich wird es in der nächsten Zeit als umweltschädlicher Müll aus dem Alltag verschwinden.

Wenn wir lesen, erhält unser Geist eine extrinsische Aufforderung, Wortdarstellungen zu bilden. Die Zeichen, die wir sehen, wirken als Stimulus. Lesen lernen bedeutet, den Verbindungsprozess der visuellen Wahrnehmung der Zeichen und der Bildung der Wortrepräsentationen durch motorische Nerven zu trainieren. Während bildliche Zeichen auf einmal und als Ganzes verstanden werden können, erfordert der Prozess des Lesens, einen gegebenen Text Wort für Wort, Silbe für Silbe zu entziffern und einen Laut nach dem anderen zu bilden. Wir können uns die Form von Zeichen oder sogar ganzen Wörtern aus unserem visuellen Gedächtnis erinnern. Beim Lesen eines Textes erinnern wir uns jedoch nicht primär an auswendig gelernte Zeichen, sondern bilden ihre Repräsentation, indem wir sie innerlich wiederholen, als würden wir die Worte laut vorlesen.

Zwei Arten von Sockenmuster (Melone & Ananas) wurden auf Porzellanfüße geschnitzt, die wiederum aus Abgüssen von Schaufensterfüßen hergestellt wurden. Eine Schritttabelle für Cha Cha Cha gibt die Reihenfolge der Füße an.

Verbeugung
Saskia Senge, 2015

turning a pair of socks
from outside to inside
this move is supported by reflections
which touch a field of:
gaps fragments findings
put into a materialized play
related on fleeting moments of walking between
hangzhou and datangzhen
threat detail functional recycled
being foreign
being stirred
searching observing
capturing
connecting with previous thoughts or images
these connections may in turn intersect with encounters
or they may lead to a „cinematographic“ cut in my reasoning

Das Wort Null wurde als Audiospur in Vinylrohlinge als Loop hineingeschnitten. Mit jeder Umdrehung ändert sich die Qualität der Audiospur. Die Null wird zu einem Rauschen und löst sich vom Zeichen.

Video

Chewing Gum | 2018 

Saskia Senge präsentiert | 2014

 

 

CV

Ausstellungen

2022
im Interim, Galerie K ́, Bremen

2021
ton not. not ton., Kunsthalle Münster
Weberknechte, Hinterconti, Hamburg
Saloon/Salon, Fleetstreet, Hamburg
Facing the Desert, Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg
Abbruch aller Moderne, Galerie K ́, Bremen
EXPOSING BOXES, Hafencity, Hamburg

2020
SHROOM! Shop, MMS Artspace, Bremen
SHROOM!, Fleetstreet, Hamburg
Slices of Life, Sammlung Falckenberg
Eat that story, Red Zone Gallery, Los Angeles, USA

2019
Saloon/Salon, Frappant, Hamburg
im Interim, Galerie K ́, Bremen
SHROOM!, HALLO: Festspiele 2019, Hamburg

2018
Nominees (Hamburger Arbeitsstipendium für bildende Kunst), Kunsthaus Hamburg
Sensible Moments, Frappant, Hamburg
#Aktion 244, 2025 e.V., Hamburg
ja! ok.- / soft and low, Mom Art Space, Hamburg
Glas Herz Fenster, Il Caminetto, Hamburg
Universales Universum, Der Mixer, Frankfurt
Finger Food Satt in The Colour of the Narrative, Frappant, Hamburg

2017
Kombi 5, Gruppenausstellung, Kunstquartier Bethanien, Berlin
Mit Pflanzen kartographieren, HfBK, Hamburg

2016
Essen Wie Ein Park, Mensa, HfbK Hamburg

2015
This Is The Subject We Have, Frappant Hamburg
Perspektive Datangzhen (Gruppenausstellung), Zheijang Museum, Hangzhou, China

2014
real DEAL, Gaga Miki Show, Pudel Club Hamburg

2013
Stillgelegte Euphorie, WW the smallest gallery, Graz, Österreich
Saskia Senge: Präsentiert Nr.3, im Rahmen von Kollektiv Klunker, Bundeskunsthalle Bonn

Projekte (Auswahl)

HALLO: Festspiele 2019, Kuration BUILDING mit Julia Jost, Kraftwerk Bille
Hamburg SHROOM! ongoing project of Marvin Moises Almaraz Dosal, Saskia Senge, Gesa Troch
Saloon/Salon ongoing project of Sarah Draht, Mona Herman, Gesa Troch, Nina Zeljkovic